Leitbild

Das Leitbild ist die Voraussetzung und der Handlungsrahmen für unsere Arbeit im Seniorenhaus Hohenstein GmbH. Die Grundlage unserer Arbeit ist das christliche Menschenbild. Wir verstehen jeden Menschen als Geschöpf Gottes, wertgeachtet und geliebt. Wir wollen jede Bewohnerin, jeden Bewohner in seiner gegenwärtigen Situation begleiten und unterstützen. Sein bisheriges Leben (Biographie) ist richtungsweisend für unsere umfassende Betreuung.

 

Unser Pflegeverständnis

Im Gesamtbild der menschlichen Biographie erweist sich das Alter als eine eigenständige Lebensphase und will auch als solche gestaltet werden. Die Bereitschaft zum christlichen Handeln zeigt sich als wertvolle Unterstützung im Rahmen unserer Arbeit. Auf dieser Grundlage pflegen und fördern wir ein waches Interesse füreinander und lassen so den Einzelnen wie die Gemeinschaft den Alltag lebendig bewältigen. Dieses christlich-soziale Grundverständnis bedingt für uns weiterhin, dass Menschen jeglicher weltanschaulicher oder religiöser Überzeugung willkommen sind – als Bewohner/in wie als Mitarbeiter/in. Es ist uns wichtig, den Ansprüchen der Bewohnerinnen und Bewohner auf Selbstbestimmung, den Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den Erfordernissen des Heimbetriebes gerecht zu werden. Aus diesem Grund setzen wir im Seniorenhaus Hohenstein das Pflegemodell der AEDL’s (Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens) nach Monika Krohwinkel um. Wir gewährleisten eine fachlich kompetente Pflege und Versorgung. Wir übernehmen Verantwortung für unsere Bewohnerinnen und Bewohner. Sie sollen im Rahmen unserer zeitlichen und wirtschaftlichen Möglichkeiten die bestmögliche Betreuung erfahren. Wir sehen Sterben als einen Wegabschnitt des Lebens und ermöglichen seelsorgerlich-menschliche BegleitungLeitbild

 

Unsere Herausforderung

Als Mitarbeiterin und Mitarbeiter bewahren wir, trotz finanzieller und zeitlicher Einschränkungen, die positive Einstellung zu unserem Beruf und wollen christlich handeln. Wir setzen uns dafür ein – unabhängig unserer Berufsgruppe – vertrauensbildend und wertschätzend zusammenzuwirken. Wir begegnen unserem Gegenüber dabei vorurteilsfrei. Wir streben an, im ständigen Dialog aller Beteiligten – Bewohner/innen, Mitarbeiter/innen, Angehörige/Betreuer und externen Beteiligten – ein Gleichgewicht zu schaffen zwischen Nähe und Distanz, zwischen Einbringen und Zurücknehmen, Führen und Freilassen. Wir leisten eine ganzheitliche Pflege. Diese setzen wir um, indem wir die Bedürfnisse des Einzelnen nach Leib, Seele und Geist achten. Dementen Bewohnerinnen und Bewohnern ermöglichen wir einen Lebensabend in Geborgenheit und Würde. Eine gute Zusammenarbeit mit den Altenpflegeschulen dient der Ausbildung von Fachkräften und dem Austausch zwischen Theorie und Praxis

 

Unsere Wege zum Ziel

Wir respektieren uns gegenseitig als Persönlichkeiten. Konflikte sprechen wir an und setzen uns damit ergebnisorientiert auseinander. Die verschiedenen Berufsgruppen im Haus pflegen einen partnerschaftlichen Umgang. Nur die Bereitschaft zur guten Zusammenarbeit mit allen Berufsgruppen in unserer Einrichtung ermöglichen eine hohe Versorgungsqualität für unsere Bewohnerinnen und Bewohner. Gemeinsam mit den zuständigen Ärzten, Physiotherapeuten, ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Angehörigen tragen wir die Verantwortung für unsere Bewohnerinnen und Bewohner. Wir erarbeiten, überprüfen und verbessern Pflegestandards, Pflegemethoden und Pflegetechniken zur Qualitätssicherung. Gesetzliche Vorgaben setzen wir unserem Pflegemodell entsprechend um. Wir schaffen und erhalten ein Arbeitsklima, das die Freude und Motivation zum Dienst am Menschen fördert. Die Bewohnerinnen und Bewohner gestalten entsprechend ihrer Neigungen, Interessen und Fähigkeiten das soziale und kulturelle Leben im Hause mit. Wir sehen den Menschen sein Leben lang in einem Prozess ständiger Entwicklung und Wandlung und möchten deshalb eine individuelle und ganzheitliche Betreuung und Pflege gewährleisten. Wir pflegen eine bewusste Gestaltung des Umgangs mit dem Zugehen auf den Tod.